Ein Medium.
Viele Signale.
Wie können mehrere Nutzer dieselbe Übertragungsressource verwenden, ohne sich gegenseitig unbrauchbar zu stören? Erarbeiten Sie die Grundideen durch Ausprobieren, Beobachten und Erklären.
Wann kann der Empfänger die Signale unterscheiden?
Drei Sender, ein Übertragungssystem und zunächst keine Trennregel.
Ausgangslage
- Die Sender A, B und C erzeugen jeweils einen Datenstrom, der als Signal übertragen werden soll.
- Zunächst verwenden alle denselben räumlichen Weg, dieselbe Zeit und denselben Frequenzbereich.
- Es gibt keine weitere vereinbarte Trennregel.
Referenzversuch
- Lesen Sie die Ausgangslage und wählen Sie eine Vermutung.
- Starten Sie den Referenzversuch.
- Vergleichen Sie die Beobachtung mit Ihrer Vermutung.
Ziel: Erkennen, ob die drei Beiträge ohne vereinbarte Trennregel eindeutig rekonstruierbar sind.
Drei Sender verwenden denselben räumlichen Weg, senden gleichzeitig und nutzen denselben Frequenzbereich.
Signallabor
- Ordnen Sie je eine Karte den Dimensionen Raum, Zeit und Frequenz zu.
- Verändern Sie zunächst nur eine Dimension.
- Starten Sie den Testlauf und vergleichen Sie das Ergebnis im Versuchsprotokoll.
- Auf Tablets: zuerst Karte, danach Zielfeld antippen.
Ziel: Drei unterschiedliche Konfigurationen finden, mit denen alle Beiträge rekonstruierbar sind.
Zeitdarstellung
Frequenzdarstellung – keine räumlichen Spuren
| Nr. | Raum | Zeit | Frequenz | Beobachtung |
|---|---|---|---|---|
| Noch kein Testlauf dokumentiert. | ||||
Missionen mit Randbedingungen
- Laden Sie eine Mission.
- Beachten Sie die grau markierten, fest vorgegebenen Einstellungen.
- Verändern Sie nur die verbleibende Dimension.
- Starten Sie einen Testlauf.
Ziel: Die jeweils noch mögliche Trennidee unter den vorgegebenen Bedingungen finden.
Mission A · gleichzeitig
Gemeinsamer Weg und gleichzeitiges Senden sind vorgegeben.
Mission B · ein Frequenzbereich
Gemeinsamer Weg und gleicher Frequenzbereich sind vorgegeben.
Mission C · keine Wartezeit
Gleichzeitiges Senden und gleicher Frequenzbereich sind vorgegeben.
Gemeinsame Regel
- Markieren Sie nur Aussagen, die durch Ihre Versuche gestützt werden.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Die gemeinsame Trennregel aus den Beobachtungen ableiten.
Multiplexer (MUX) und Demultiplexer (DEMUX)
Mehrere einzelne Datenströme gemeinsam übertragen und anschließend zuverlässig wiederherstellen.
Ausgangslage
- Drei einzelne Datenströme sollen über einen gemeinsamen Übertragungsbereich übertragen werden.
- Der Multiplexer (MUX) organisiert sie mit abstrakten Trennmerkmalen.
- Der Demultiplexer (DEMUX) ist anfangs noch nicht passend eingestellt.
- Lesen Sie die Ausgangslage.
- Wählen Sie eine Vermutung zur Rolle des DEMUX.
- Behalten Sie die Vermutung für den späteren Vergleich fest.
Ziel: Vorhersagen, welche Information der DEMUX für eine zuverlässige Rekonstruktion benötigt.
Drei Eingangsfolgen – ein gemeinsamer Übertragungsbereich
- Ordnen Sie Kreis, Quadrat und Dreieck den Ausgängen A, B und C zu.
- Starten Sie einen Testlauf.
- Vergleichen Sie jede Ausgangsfolge mit der zugehörigen Eingangsfolge.
- Auf Tablets: zuerst Karte, danach Ausgang antippen.
Ziel: Eine DEMUX-Regel einstellen, die alle drei Datenfolgen korrekt rekonstruiert.
Trennmerkmal-Karten
Keine Karte ausgewählt.
DEMUX-Regel einstellen
- Stellen Sie zunächst eine passende Regel her und testen Sie sie.
- Vertauschen Sie danach genau zwei Zuordnungen und testen Sie erneut.
- Schalten Sie anschließend die Trennmerkmale aus und starten Sie einen dritten Testlauf.
Ziel: Passende, vertauschte und fehlende Trennregel systematisch vergleichen.
- Markieren Sie nur Aussagen, die durch die Testläufe gestützt werden.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Die notwendige Beziehung zwischen MUX-Regel, erhaltenem Trennmerkmal und DEMUX-Regel formulieren.
Raummultiplex
Räumliche Reserve untersuchen und Ressourcen an getrennten Orten wiederverwenden.
Ausgangslage
- Zuerst wird räumliche Trennung an Wegen mit seitlicher Unsicherheit untersucht.
- Danach wird ein vereinfachtes Funkzellennetz betrachtet.
- Ein Grenzkonflikt entsteht im Modell, wenn direkt benachbarte Zellen dieselbe Gruppe verwenden.
- Betrachten Sie Nutzerbreite, Wegbreite und seitlichen Unsicherheitsbereich.
- Vermuten Sie, ob die Ausgangslage robust getrennt ist.
- Führen Sie den Ausgangsversuch durch.
Ziel: Beurteilen, ob der beanspruchte räumliche Bereich vollständig im zugewiesenen Weg bleibt.
- Dokumentieren Sie die Ausgangslage.
- Verändern Sie danach nur eine Größe und stellen Sie eine robuste Trennung her.
- Dokumentieren Sie diese Lösung.
- Setzen Sie zurück und finden Sie eine zweite Lösung mit einer anderen Veränderung.
Ziel: Zwei unterschiedliche Maßnahmen für robuste räumliche Trennung vergleichen.
- Wählen Sie eine Frequenzgruppe aus der Palette.
- Belegen Sie alle sechs Zellen konfliktfrei.
- Reduzieren Sie danach die Belegung auf höchstens drei Gruppen.
- Achten Sie auf rot markierte gemeinsame Grenzen.
Ziel: Räumliche Wiederverwendung mit möglichst wenigen Frequenzgruppen erreichen.
Frequenzgruppe wählen
Tippen Sie zuerst auf eine Gruppe und anschließend auf die gewünschten Zellen. Die Bedienung funktioniert ebenso per Tastatur.
- Markieren Sie nur Aussagen, die durch beide Untersuchungen gestützt werden.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Räumliche Trennung, Schutzbereiche und räumliche Wiederverwendung zusammenfassen.
Zeitmultiplex
Ein gemeinsamer Übertragungsweg wird nacheinander genutzt.
Ausgangslage
- A, B und C teilen sich denselben Übertragungsweg.
- Ein Zeitrahmen besteht in diesem Modell aus sechs Zeitschlitzen: A–B–C–A–B–C.
- Nutzer B darf in Zeitschlitz 2 und 5 senden; vor B liegen zu Beginn vier Datenblöcke bereit.
1. Vermuten
noch ohne SimulationUntersuchungsfrage
Was geschieht im Modell mit den noch zu übertragenden Daten von B, während A oder C den gemeinsamen Weg nutzen?
- Lesen Sie die Ausgangslage.
- Wählen Sie eine Vermutung zu Nutzer B.
- Beobachten Sie danach einen vollständigen Zeitrahmen.
Ziel: Die Vermutung gezielt mit einer Beobachtung vergleichen.
2. Einen Zeitrahmen beobachten
Steuerung und Wirkung nebeneinander- Spielen Sie genau einen vollständigen Rahmen ab oder gehen Sie im Einzelschritt weiter.
- Beobachten Sie die Warteschlange von B.
- Markieren Sie anschließend die beiden Zeitschlitze von B.
Ziel: Die periodisch wiederkehrenden Sendefenster von Nutzer B erkennen.
Während A oder C senden, bleibt die Warteschlange von B im Modell erhalten. Erst ein B-Zeitschlitz überträgt den nächsten Block.
3. Synchronisation reparieren
eigener VersuchszustandNeuer Versuchszustand
- Der Rahmen bleibt A–B–C–A–B–C.
- Nutzer B beginnt im Modell um 18 % einer Zeitschlitzdauer verspätet.
- Nur die Schutzzeit darf verändert werden.
Untersuchungsfrage
Wie klein kann die Schutzzeit sein, damit der verspätete Sendeblock von B nicht in den folgenden Zeitschlitz hineinragt?
- Starten Sie die Synchronisationsmission.
- Beobachten Sie die rote Überlappung in der Zeitachse.
- Erhöhen Sie ausschließlich die Schutzzeit.
- Stoppen Sie bei der kleinsten ausreichenden Schutzzeit.
Ziel: Überlappung vermeiden und möglichst wenig nutzbare Sendezeit verlieren.
4. Übertragungskapazität verteilen
getrennte BelegungNeuer Versuchszustand
- Der Kapazitätsversuch verwendet ein eigenes Sechserraster.
- Die frühere Beobachtungsachse wird dadurch nicht verändert.
- C benötigt nun mehr Anteile an der gemeinsamen Zeitressource.
Untersuchungsfrage
Wie verändert sich die bereitgestellte Ressource, wenn C mehr Zeitschlitze erhält?
- Starten Sie die Kapazitätsmission.
- Wählen Sie A, B oder C als Werkzeug.
- Tippen Sie Zeitschlitze an, bis C vier und A sowie B je einen Zeitschlitz erhalten.
- Prüfen Sie die Belegung.
Ziel: Den Anteil an der gemeinsamen Zeitressource gezielt verändern.
5. Ergebnisse sichern
- Markieren Sie nur Aussagen, die durch die Untersuchungen gestützt werden.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Zeitliche Trennung, Synchronisation, Schutzzeit und Kapazität zusammenfassen.
Historischer Bezug: Global System for Mobile Communications (GSM)
Der frühere Mobilfunkstandard GSM verwendete acht Zeitschlitze pro Rahmen. Die sechs Zeitschlitze dieser Simulation sind dagegen ein allgemeines, übersichtliches Lernmodell und keine technische Vorgabe.
Frequenzmultiplex
Gleichzeitig über einen gemeinsamen Weg – getrennt durch Frequenzbereiche.
Ausgangslage
- Drei Sender sind gleichzeitig auf demselben räumlichen Übertragungsweg aktiv.
- Kanal A und B überlappen zunächst teilweise im Frequenzbereich.
- Das Empfangsfenster besitzt selbst eine Breite und kann daher Anteile eines oder mehrerer Kanäle erfassen.
Begriffsbezug: Die Frequenzbänder beschreiben Bereiche physikalischer Signale. Die zu übermittelnden Daten sind in diesen Signalen codiert.
Vermuten: Was empfängt das System im Überlappungsbereich?
Kanal A und B belegen teilweise denselben Frequenzbereich.
- Betrachten Sie die überlappenden Kanäle A und B.
- Wählen Sie eine Vermutung zum Empfangsfenster.
- Vergleichen Sie die Vermutung später mit den Messzuständen.
Ziel: Vorhersagen, was ein endliches Empfangsfenster im Überlappungsbereich erfasst.
Untersuchen: Ein Kanal besitzt eine endliche Breite
Nur die Breite von Kanal B wird verändert; die Kanalmitten bleiben fest.
- Stellen Sie mit dem Breitenregler zuerst einen getrennten Zustand her und dokumentieren Sie ihn.
- Verbreitern Sie danach nur Kanal B, bis A und B überlappen.
- Dokumentieren Sie auch diesen Zustand.
Ziel: Die Wirkung der endlichen Kanalbreite bei unveränderten Kanalmitten untersuchen.
Untersuchen: Das Empfangsfenster abstimmen
Der Empfänger wählt einen endlichen Bereich des Spektrums aus.
- Verschieben Sie das Empfangsfenster.
- Dokumentieren Sie nacheinander: nur A, nur B, A und B gemeinsam sowie einen unbelegten Bereich.
Ziel: Die gezielte Auswahl mit einem endlichen Empfangsfenster untersuchen.
Mission: Kanalbelegung reparieren
Alle Sender bleiben gleichzeitig aktiv; die Kanalbreiten sind nun fest.
- Verschieben Sie A, B und C innerhalb der Frequenzachse.
- Vermeiden Sie Überlappungen.
- Lassen Sie zwischen benachbarten Kanälen mindestens vier Modelleinheiten frei.
- Prüfen Sie die Anordnung.
Ziel: Drei gleichzeitig übertragene Kanäle mit ausreichenden Schutzbereichen anordnen.
Ergebnisse sichern
Fassen Sie die Beobachtungen zusammen, ohne die Modellgrenzen zu verallgemeinern.
- Markieren Sie nur Aussagen, die durch die Untersuchungen gestützt werden.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Kanalbreite, Empfangsfenster und Schutzbereiche fachlich sichern.
Zeit und Frequenz kombinieren
Eine begrenzte Funkressource bedarfsgerecht in Zeit und Frequenz verteilen.
Ausgangslage
- Das Raster besitzt vier Frequenzbereiche und acht Zeitabschnitte.
- Ein Feld steht für genau eine Zeit-Frequenz-Ressource.
- Die Ressourcen sind begrenzt und können in diesem Modell jeweils nur einem Nutzer zugeteilt werden.
Was beschreibt ein einzelnes Feld?
- Betrachten Sie das hervorgehobene Rasterfeld.
- Bestimmen Sie seinen Zeitabschnitt und seinen Frequenzbereich.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Verstehen, dass jedes Feld genau eine Zeit-Frequenz-Kombination repräsentiert.
Dauerhaft reservierte Frequenzbereiche
- Laden Sie die feste Zuteilung.
- Vergleichen Sie für A, B und C jeweils Bedarf und reservierte Felder.
- Ordnen Sie „zu wenig“, „passend“ oder „zu viel“ zu.
- Prüfen Sie die Diagnose.
Ziel: Überversorgung, passende Versorgung und Unterversorgung in einer festen Zuteilung erkennen.
Bedarf statt Dauerreservierung
- Lösen Sie die feste Bindung.
- Wählen Sie A, B, C oder den Radierer als Werkzeug.
- Verteilen Sie A genau 4, B genau 8 und C genau 12 Felder.
- Lassen Sie alle übrigen Felder frei und prüfen Sie.
Ziel: Runde 1 bedarfsgerecht und ohne unnötig gebundene Ressourcen lösen.
Die Zuteilung anpassen
- Starten Sie die zweite Bedarfsrunde.
- Passen Sie die vorhandene Verteilung an: A 12, B 4, C 8 Felder.
- Prüfen Sie die neue Zuteilung.
Ziel: Auf veränderten Bedarf durch eine neue flexible Zuteilung reagieren.
Was leistet flexible Zuteilung?
- Markieren Sie nur Aussagen, die durch beide Bedarfsrunden gestützt werden.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Nutzen und Grenze dynamischer Zeit-Frequenz-Zuteilung formulieren.
Fachinformation für Lehrende – optional
Für das Grundverständnis genügt: Moderne Mobilfunknetze verteilen Funkressourcen in Zeit und Frequenz und passen die Zuteilung an den aktuellen Bedarf an.
Technische Bezeichnungen einblenden
| Kurzform | Ausgeschriebene Bezeichnung | Einordnung in dieser Anwendung |
|---|---|---|
| LTE | Long Term Evolution | Mobilfunksystem der vierten Generation |
| 5G NR | Fifth Generation New Radio | Funkschnittstelle des Mobilfunks der fünften Generation |
| Downlink | Übertragung vom Netz zum Gerät | Das Netz sendet zum Endgerät |
| Uplink | Übertragung vom Gerät zum Netz | Das Endgerät sendet zum Netz |
| OFDMA | Orthogonal Frequency Division Multiple Access | Aufteilung in viele Zeit-Frequenz-Ressourcen |
| SC-FDMA | Single-Carrier Frequency Division Multiple Access | Verfahren des LTE-Uplinks |
| CP-OFDM | Cyclic-Prefix Orthogonal Frequency Division Multiplexing | Verfahren in 5G NR |
| DFT-s-OFDM | Discrete-Fourier-Transform-spread OFDM | Optionale Uplink-Variante in 5G NR |
Diese technischen Bezeichnungen sind kein Lernziel. Das Raster bleibt ein vereinfachtes Modell und bildet keine vollständige Mobilfunkarchitektur ab.
Wellenlängenmultiplex in Glasfasern
Unabhängige optische Datenströme über einen gemeinsamen räumlichen Weg.
Ausgangslage
- Drei unabhängige Datenfolgen werden über optische Kanäle derselben Faser übertragen.
- Vor dem MUX und nach dem DEMUX gibt es getrennte Ein- und Ausgänge.
- Innerhalb der Glasfaser nutzen die Kanäle denselben räumlichen Faserweg und bleiben durch verschiedene Wellenlängenbereiche unterscheidbar.
1. Vermuten
- Lesen Sie die Situation mit drei optischen Kanälen.
- Wählen Sie eine Vermutung dazu, was beim Ausschalten nur von λ2 geschieht.
- Vergleichen Sie diese später mit den Ausgangsdaten.
Ziel: Vorhersagen, ob die drei optischen Datenströme unabhängig übertragen werden.
2. Unabhängige Datenströme untersuchen
- Starten Sie einen Testlauf mit allen drei Kanälen.
- Schalten Sie ausschließlich λ2 aus und testen Sie erneut.
- Vergleichen Sie die Ausgangsmuster.
- Schalten Sie zum Abschluss alle drei Kanäle wieder ein.
Ziel: Zeigen, dass das Abschalten eines Kanals die beiden anderen Datenströme nicht verändert.
Eingangsdaten
Ausgangsdaten
3. Spektrale Trennung untersuchen und optimieren
- Untersuchen Sie zuerst die überlappende Ausgangslage.
- Vergrößern Sie den Kanalabstand, bis keine Spektralbereiche mehr überlappen.
- Verkleinern Sie danach schrittweise.
- Finden Sie die kleinste Einstellung mit mindestens drei Modelleinheiten Schutzbereich.
Ziel: Die kleinste noch zuverlässige und ressourcenschonende spektrale Trennung finden.
4. Ergebnisse sichern
- Markieren Sie nur Aussagen, die durch Ihre Untersuchungen gestützt werden.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Wellenlängenmultiplex als gemeinsame räumliche Übertragung unabhängiger optischer Datenströme sichern.
Einordnung – optional
Wellenlängenmultiplex ist ein optisches Frequenzmultiplexverfahren: Unterschiedliche Wellenlängen entsprechen unterschiedlichen optischen Frequenzen. Für die Grundidee genügt es, die Kanäle als getrennte Wellenlängenbereiche zu betrachten.
Transfer: Welches Merkmal trennt die Beiträge?
Neue Situationen analysieren, Grenzfälle vergleichen und Ressourcenprofile erstellen.
Ausgangslage
- Es folgen neue, vereinfachte Situationen.
- Gesucht ist jeweils das hauptsächlich dargestellte Trennmerkmal.
- Reale Systeme können zusätzlich weitere Verfahren kombinieren.
Welches Trennprinzip wird hauptsächlich hervorgehoben?
- Lesen Sie jede Fallkarte, ohne nach einzelnen Signalwörtern zu suchen.
- Ordnen Sie die Karte dem hauptsächlich dargestellten Trennprinzip zu.
- Ziehen Sie die Karte oder tippen Sie zuerst Karte und danach Ziel an.
- Prüfen Sie die Sortierung.
Ziel: Das entscheidende Trennmerkmal in neuen Situationen erkennen.
Was bleibt gleich, was unterscheidet sich?
- Füllen Sie für jeden Fall Raum beziehungsweise Ort, Zeit und Spektrum aus.
- Wählen Sie „gleich“, „unterschiedlich“ oder die angebotene passende Kategorie.
- Prüfen Sie die Profile.
Ziel: Die Zuordnung durch ein konsistentes Ressourcenprofil begründen.
Radioprogramme
gleichzeitig über dieselbe Antennenanlage
| räumlicher Weg | |
|---|---|
| Zeit | |
| Spektralbereich |
Optische Kanäle
gleichzeitig über dieselbe Glasfaser
| räumlicher Weg | |
|---|---|
| Zeit | |
| Spektralbereich |
Räumliche Wiederverwendung
gleiche Zeit und gleicher Frequenzbereich in zwei ausreichend getrennten Zellen
| Ort | |
|---|---|
| Zeit | |
| Frequenzbereich |
Unkoordiniertes Senden
gleicher Ort, gleiche Zeit, gleicher Frequenzbereich
| Ort | |
|---|---|
| Zeit | |
| Frequenzbereich |
Ähnliche Situationen fachlich unterscheiden
- Untersuchen Sie die Grenzfälle.
- Bestimmen Sie, welches Merkmal trennt und welche Ressource nur wiederverwendet wird.
- Wählen Sie die fachlich passendste Aussage.
Ziel: Ähnliche Fälle anhand der tatsächlich unterschiedlichen Ressourcendimension unterscheiden.
Funkzellen
Zwei entfernte Zellen verwenden gleichzeitig denselben Frequenzbereich.
Mehrere Fasern oder mehrere Wellenlängen?
Vergleichen Sie drei getrennte Fasern mit drei optischen Kanälen in einer Faser.
Radio und optische Kanäle
Beide Fälle übertragen gleichzeitig über einen gemeinsamen räumlichen Weg.
- Markieren Sie nur Aussagen, die sich aus den Transferfällen ableiten lassen.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Die Transferregeln ohne unzulässige Verallgemeinerungen sichern.
Gesamtsicherung und Lehrperspektive
Gemeinsame Struktur rekonstruieren, transferieren und Modelle reflektieren.
Ausgangslage
- Die einzelnen Grundprinzipien wurden zuvor untersucht.
- Jetzt werden gemeinsame Struktur, Transfer und Modellgrenzen zusammengeführt.
- Offene Reflexionen werden dokumentiert, aber nicht automatisch als fachlich richtig bewertet.
1. Gemeinsame Systemstruktur
- Ordnen Sie die fünf Systembausteine vom Eingang zum Ausgang.
- Ziehen Sie die Karten oder tippen Sie zuerst Karte und danach Zielfeld an.
- Prüfen Sie die Reihenfolge.
Ziel: Die gemeinsame Struktur aus Datenströmen, MUX, Medium, DEMUX und rekonstruierten Datenströmen herstellen.
Zuteilungsregel
Auswertungsregel
Die Zuteilungsregel am MUX und die Auswertungsregel am DEMUX müssen zueinander passen.
2. Trennressourcen fachlich ordnen
- Ordnen Sie jedes Verfahren einer übergeordneten Trennidee zu.
- Beachten Sie, dass optische Wellenlängentrennung zur spektralen Trennung gehört.
- Prüfen Sie die Zuordnung.
Ziel: Raum, Zeit, Spektrum und Kombinationen hierarchisch korrekt ordnen.
3. Abschlussmission: vereinfachter Datenweg
- Analysieren Sie jeden Abschnitt des vereinfachten Datenwegs.
- Wählen Sie jeweils Medium, Trennidee und passende Auswertung.
- Prüfen Sie die Zuordnungen.
Ziel: Die Grundideen auf einen neuen zusammenhängenden Datenweg übertragen.
A · Funkzugang
B · Räumliche Wiederverwendung
C · Glasfaserstrecke
4. Problematische Aussagen fachlich reparieren
- Lesen Sie jede problematische Aussage.
- Wählen Sie die fachlich tragfähige Überarbeitung.
- Prüfen Sie die Auswahl.
Ziel: Unzulässige Verallgemeinerungen gezielt korrigieren.
5. Stärken und Grenzen der Modelle
- Ordnen Sie jede Aussage als Modellstärke, ausgeblendeten Aspekt oder unzulässige Verallgemeinerung ein.
- Prüfen Sie die Zuordnung.
Ziel: Zwischen nützlicher Vereinfachung und fachlich problematischer Übertragung unterscheiden.
Signallabor und MUX/DEMUX
Autobahn und Funkzellen
Zeitschlitze
Frequenz- und Wellenlängenbänder
Zeit-Frequenz-Raster
6. Lehrperspektive dokumentieren
- Wählen Sie eine Darstellung.
- Formulieren Sie eine Diagnosefrage zu einer möglichen Lernendenvorstellung.
- Skizzieren Sie eine fachliche Weiterführung.
- Speichern Sie die Reflexion.
Ziel: Eine Darstellung aus der Perspektive der Unterrichtsplanung reflektieren.
Die Anwendung prüft hier nur, ob die Reflexion dokumentiert wurde – nicht ihre fachliche Qualität.
7. Gemeinsamen Merksatz zusammensetzen
- Legen Sie die Satzbausteine in eine fachlich und grammatisch sinnvolle Reihenfolge.
- Prüfen Sie den Merksatz.
Ziel: Die gemeinsame Grundidee aller Stationen abschließend formulieren.
Fachliche Hinweise und Quellen
Materialgrundlage und technische Einordnung.
- Einstiegstext „Multiplexverfahren“, bereitgestelltes Lehrmaterial.
- Präsentation „Fachliche Vernetzung – Multiplexverfahren“, bereitgestelltes Lehrmaterial.
- Weber, C.; Kilian, U.: „Rekordjagd im Glasfasernetz“, Physik Journal 1 (2002), Nr. 10. Historische Zahlen werden in dieser Anwendung nicht als aktueller Stand verwendet.
- 3GPP: LTE Radio Physical Layer und 5G System Overview – fachliche Zuordnung der Funkverfahren.
- ITU-T G.652 (2024): Eigenschaften von Standard-Singlemodefasern, insbesondere chromatische Dispersion.
Technischer Stand der optionalen LTE-/5G-Einordnung: Juni 2026. Die Anwendung reduziert bewusst auf konzeptuelle Grundideen.